Das konsumistische Manifest

Norbert Bolz

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Das konsumistische Manifest

Das konsumistische Manifest Der Konsumismus ist das Immunsystem der Weltgesellschaft gegen den Virus der fanatischen Religionen Die Apologie dieses Lebensstils bis hinein in die Sph re der Liebe mu nicht die Augen verschlie en

  • Title: Das konsumistische Manifest
  • Author: Norbert Bolz
  • ISBN: 3770537440
  • Page: 242
  • Format:
  • Der Konsumismus ist das Immunsystem der Weltgesellschaft gegen den Virus der fanatischen Religionen Die Apologie dieses Lebensstils, bis hinein in die Sph re der Liebe, mu nicht die Augen verschlie en vor den Folgelasten der Modernisierung, den Ausschlu mechanismen unserer westlichen Rationalit t und den Schicksalen der Globalisierungsopfer Auch die immanenten Schw chen des konsumistischen Lebensstils, der vom pursuit of happiness nur den happiness of pursuit brig l t, liegen seit langem offen zutage Heute w re es aber an der Zeit, die St rke in diesen Schw chen zu erkennen Der Konsumismus verspricht weder das Ziel noch das Ende der Geschichte, sondern nur das immer wieder Neue Und wo anders w re, nachdem die Moderne den Himmel ausger umt hat, die Wendung von der Transzendenz zur Introszendenz m glich die Eroberung der diesseitigen Tiefe

    Konsumismus Geschichte konstatierte der US amerikanische Soziologe Thorstein Veblen einen verbreiteten Geltungskonsum der Oberschicht der USA, der nur mehr demonstrativen Charakter habe.Unter demonstrativem Verbrauch verstand er ein Verbraucherverhalten, das weit ber die Erfllung von Primrbedrfnissen hinausgeht und in erster Linie der Steigerung des Sozialprestiges dient. Konsum Entwicklung des Konsums Konsum existiert, seit es die Menschheit gibt, denn Gter wurden schon immer verbraucht In der Ethnologie werden alle sozialen Einheiten einer Gesellschaft, in denen Konsum stattfindet, als Konsumgemeinschaft bezeichnet Das sind in erster Linie die Haushalte, zudem Clans, Dorfgemeinschaften, Zweckverbnde.

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      242 Norbert Bolz
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      Posted by:Norbert Bolz
      Published :2018-05-26T03:06:40+00:00

    One thought on “Das konsumistische Manifest

    1. None on said:

      Norbert Bolzens zentrale Idee ist, dass die Marktwirtschaft durch die attraktiven Möglichkeiten, die sie bietet, und durch die Notwendigkeiten, die sie mit sich bringt, unsere Beziehungen und Interaktionen friedlicher gemacht hat - vom Verkehr der Völker untereinander bis hin zu den Interaktionen in der Familie. Die Marktwirtschaft erzieht zum Frieden, den sie braucht. Sie schafft Vertrauen durch die Gewohnheiten des Handels und des kaufmännischen Umgangs. Wo zuvor das Recht des Stärkeren ge [...]

    2. None on said:

      Auch wenn es für den ersten Moment durch seine Wissensmenge und Abstraktivität nicht unbedingt einfach zu lesen ist, enthält es doch so viele interessante Gedanken, so dass ich das Buch gerne gelesen habe. Es ist eine soziologisch-pilosophische Betrachtung des gesellschaftlichen Zustands, sehr rational - ohne romantisch/ideologische Ausflüchte, trotzdem nicht ganz neutral, sondern auch etwas mit Zynismus a la Houllebeque spielend (ohne dessen aufgesetzte Kulturkritik). So wird auch das Terro [...]

    3. None on said:

      Im Kapitel über den Konsum erklärt Bolz die Mechanismen des Begehrens sehr schön. Gute Darstellung von Marketing/ Konsumwelt, die weit über die Standards von BWL/VWL hinausgeht. Für mich ist Bolz der interessanteste Autor, den ich in den letzten Jahren entdeckt habe. Wie er die Negativität des Neomarxismus hinter sich lässt, empfinde ich als entspannend. Bolz würdigt die Leistungen des Kapitalismus auch, kritisiert sie nicht nur aus einer Idealperspektive.

    4. None on said:

      Habe Bolz öfter auf den Trendtagen erlebt und zu dieser zeit war das Buch ein Hochgenuss - wie die Zeiten sich ändern. Immer noch sehr lesenswert aber heute mit einer anderen Note

    5. None on said:

      Ich hatte Mühe das Buch zu lesen, obwohl ich anfangs hochmotiviert an die Sache herangegangen war. Für mich waren die verschachtelten Sätze, komplizierte Ausdrucksweisen und vielen Fremdwörter das Grundproblem.Das war wohl auch der Grund, dass ich den roten Faden nie fand, die Grundaussage des Buches und Botschaft des Autors an die Leserschaft.Besonders irritierte mich: Herr Bolz erörterte Liebe in erster Linie aus dem Blickwinkel der Sexualität zwischen Menschen.Deswegen würde ich das Bu [...]

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